viele statt alle?

Der Papst hat in einem Schreiben an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, aufgrund wünschenswerter Texttreue in den liturgischen Texten auf eine Änderung im Hochgebet gedrängt: das eucharistische Einsetzungswort “mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird…” soll künftig heißen: “mein Blut, das für euch und für viele vergossen wird…”
Natürlich legt der Papst größten Wert darauf, dass eine solche Änderung am Sinn und der Absicht Jesu keinerlei Einschränkung beabsichtige, aber sein Vorstoß wirft Fragen auf:
woher weiß jemand, was Jesus im Abendmahlsaal zu seinen Jüngern wirklich gesagt hat? Alle biblischen Zeugnisse sind nachösterliche Deutungen, die sich längst an der Praxis der Urgemeinden orientieren.

Was treibt den Papst gerade jetzt zu seinem Vorstoß? Die Vermutung ist nicht unberechtigt, dass er den ultrakonservativen Piusbrüdern, die jede Änderung am traditionellen Ritus durch das Vaticanum II ablehnen, entgegenkommen möchte.
Gibt es wirklich nichts Wichtigeres in der deutschen katholischen Kirche als erneut Irritationen unter den immer weniger werdenden krchentreuen Gläubigen auszulösen?
Man kann den Bischöfen nur den dringenden Rat geben, sich weder in dieser Frage am Papst zu orientieren noch in der Frage eines neuen Gesangbuchs, das ja auch der Billigung durch den Vatikan bedarf, ehe es Ende 2013 erscheinen soll.
Stehen sie nicht im Dienst ihrer Diözesen und damit in der pastoralen Verantwortung? Und sind nicht die Einsetzungsworte der Eucharistie und das Liedgut zentrale Eckpfeiler der gottesdienstlichen Versammlungen?
Mit welcher Berechtigung mischt sich die Zentralbehörde der Katholischen Kirche in diese wirklich genuin der Deutschen Bischofskonferenz und ihrer Entscheidungsbefugnis gehörige Angelegenheit?
Wann besinnen sich die Oberhirten der deutschen Diözesen auf ihre sowohl vom Vaticanum II als auch vom CIC zugewiesene Leitungskompetenz? Was ist das für eine Kollegialität, wenn ein Bischof den Kurs bestimmt und alle nicken?

Träume zum Jahreswechsel

Träume dieser Art an Luther King erinnern,
der den Apartheidsmissstand energisch und feurig bekämpfte.
Mein Traum enthält das Ende vieler sozialer Probleme:
So lernen alle Menschen auf Erden Verantwortung haben;
Reiche von selbst ihre helfende Hand gegen Arme ausstrecken,
von ihrem Überfluss spenden zum Wohl der Nachbarn, die darben,
Institutionen auch stützen, die zum Wohle aller aktiv sind.

Träger von Amt und Mandat entdecken Verantwortung neu und
unterstützen gute Ideen, auch wenn sie vom “Gegner”
stammen, wirken parteiübergreifend zum Volkswohl zusammen.
Auch überdenken sie sehr genau Steuerausgaben,
halten Gemeineigentum genauso wie ihr privates.

Leistungsträger und Prominente benutzen ihr Image nur,
um auf Unrecht und Unterdrückung im In- und  im Ausland
hinzuweisen und Gerechtigkeit auch im Einzel-
fall zu fordern. Auch lehnen sie jede Bevorzugung ab und
fördern Kinder aus armen Familien in jeglicher Hinsicht.

Patenschaften entstehen, wo Ruheständler viel Zeit schenkt
Jugendlichen, denen keine Familie vergönnt ist.
Anerkennung und Wertschätzung Leistungsmotivation stützt,
wenn mit Vertrauen sich paart, was immer an Hilfe gebraucht wird.

Sparvorschläge der Politik betreffen die Reichen
stärker als Arme und Subventionen, die Reiche bereichern,
werden ersatzlos gestrichen. Auch gehn Mandatsträger künftig
mit gutem Beispiel voran und verzichten auf unangemess’ne
finanzielle Besserstellung auch nach dem Mandat noch.

Alle Menschen weltweit wachsen an Mitverantwortung!

Kritik Angela Merkel

Ausdruck und Eindruck von Macht, sie müssten zusammen bestimmen,
was der Gesellschaft verleiht Wert und Solidarität!
Nur wenn die Macht sich verdeutlicht, so dass auch der Mensch auf der Straße
kann erkennen das Ziel, dann nur sich bildet Vertraun.
Ganz im Nebel erscheint die Vision, sofern eine solche
überhaupt Taten diktiert, auf Entscheidungen wirkt.
Echte Demokratie sucht stets die Mitwirkung aller,
dafür die Medien nutzt, müht sich um Klarheit der Red’.
Leider vermiss ich bei Ihnen trotz Homepage-Aktionen den Standpunkt!
Nicht einmal das, was Sie tun vollständig sich’s mir erschließt!
Aber Vertrauen lebt nun mal vom Eindruck der redlichen Öffnung:
wer glaubhaft sich offenbart, dem wird entsprechend vertraut.

Mancher versteht nicht mehr, warum für die Banken Milliarden
stehn unverzüglich bereit, aber sie wie eh und je
Einschlagen den alten Weg der risikoreichen Geschäfte,
wetten auf Kurse und Zins, Leerverkäuf wie zuvor!
Regeln, so hieß es vordem, riskante Geschäfte der Banken!
Steuern auf’s Bankgeschäft? Keiner spricht mehr davon!
Krise derzeit verstärken die Schulden der südeuropäischen
Länder, die allzu lang schon haben von Schulden gelebt.
Etwas zur Richtlinie:  Außen- und ein Entwicklungsminister
diskreditieren ihr Amt, Last für die Koalition.
Lebt der eine sein Ego, missachtend die Diplomatie, aus,
führt der andre sein Amt weltweit als Wirtschaftslobbyist.

Soziale Schieflage der Familien

Fatal, aber durchaus symptomatisch in einer Gesellschaft, in der Kinderlärm laut richterlicher Entscheidung als störend und Kindergärten daher in einer Wohngegend für unzumutbar erklärt werden, mutet die augenblickliche Situation von Familien mit Kindern an, die bereits vor 10 Jahren durch einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts grundlegend geändert werden sollte. So gut wie nichts ist in der Zwischenzeit politisch geschehen. Weder wurde das Familieneinkommen der Anzahl der Kinder angepasst, noch wurden Kindererziehungszeiten entsprechend der höchstrichterlichen Forderung auf die Rente angerechnet.
Alle wissen, dass die Renten auf einem Generationenvertrag basieren, und dass dieser Generationenvertrag kollabiert, wenn immer weniger Erwerbstätige immer mehr Rentner zu “schultern” haben. Immer noch muss allerdings die Entscheidung für Kinder als ein Armutsrisiko gelten: die Entscheidung eines Elternteils, nur Teilzeitarbeit zu leisten, um der Verantwortung gegenüber den Kindern Rechnung zu tragen, führt zu einem verminderten Rentenanspruch; wenn weder eine Teilzeitarbeit noch eine bezahlbare Betreuungsmöglichkeit für die Kinder verfügbar ist, droht der Absturz in die Armut. Kinder, die in Armut aufwachsen, können auch nach den aktuellen Betimmungen kaum ihren Begabungen gemäß gefördert werden. Das mindert ihre Aussichten, in gut bezahlte Berufe zu kommen, um entsprechend den Generationenvertrag weiter stützen zu können. Schlecht ausgebildete Kinder sind im Arbeitsprozess nicht zu integrieren; sie werden in das Heer der Arbeitslosen eingegliedert. Der soziale Unfrieden ist vorprogrammiert.
Mütter und Väter von Kindern haben nur in Ausnahmefällen die Möglichkeit, in irgendeiner Weise vorzusorgen, sich zu erholen, Eigentum zu erwerben; wer wundert sich, dass immer weniger Kinder geboren werden. Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Geburtenrate halbiert. Während vor 10 Jahren noch jedes 75. Kind in Armut lebte (heute spricht man von prekären Verhältnissen), trifft die Armut heute schon jedes 5. Kind.
Inzwischen werden Familien mit Kindern, wenn die Eltern pflegebedürftig werden, noch einmal zur Kasse gebeten: wenn von den Renten der Eltern deren Unterbringung in einem Pflegeheim – auch mit dem geltenden Pflegesatz – nicht bezahlt werden kann, werden die erwerbstätigen Kinder zur Finanzierung herangezogen.
Längst hat es den Anschein, als sei die Familie, die sich Kinder leistet und sich für sie verantwortlich fühlt, ihnen auch eine ihrer Begabung gemäße Ausbildung gewährleisten kann, in der Minderzahl – dabei gibt es keinen Zweifel, dass ein Geschwisterkind gegenüber dem Einzelkind hinsichtlich seiner emotionalen und sozialen Entwicklung einen natürlichen Vorteil genießt.
Im allgemeinen wird angenommen, dass ohnehin die Kinder für die Betreuung und Pflege der Eltern im Alter verantwortlich sind; wenn dies zur Folge hat, dass sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können, gibt es keinen Rechtstitel, der ihnen entgangene Einkünfte erstattet oder im Wege der Erhöhung ihrer Rente ihren Verzicht ausgleicht. Dabei leisten solche pflegenden Kinder unbestreitbar einen hohen Beitrag zur Kostenminimierung im Gesundheitswesen.
Es ist also klug, auf Kinder zu verzichten. Die Gesellschaft wird dadurch allerdings sicherlich nicht menschlicher.

Avaazteam

Aktionen anregt globalweit,
Verdammt alle Verbrechen,
Ans Licht zieht ihr Rechtlosigkeit!
All Unrecht anzusprechen,
Zeigt ihr das Unrecht, stoßt Bescheid!
Traut euch, Schweigen zu brechen!
Ein Hoch! Aktionsideen
Anbahnen Weltverstehen:
Mahner im Weltgeschehen!