Kritik Angela Merkel

Ausdruck und Eindruck von Macht, sie müssten zusammen bestimmen,
was der Gesellschaft verleiht Wert und Solidarität!
Nur wenn die Macht sich verdeutlicht, so dass auch der Mensch auf der Straße
kann erkennen das Ziel, dann nur sich bildet Vertraun.
Ganz im Nebel erscheint die Vision, sofern eine solche
überhaupt Taten diktiert, auf Entscheidungen wirkt.
Echte Demokratie sucht stets die Mitwirkung aller,
dafür die Medien nutzt, müht sich um Klarheit der Red’.
Leider vermiss ich bei Ihnen trotz Homepage-Aktionen den Standpunkt!
Nicht einmal das, was Sie tun vollständig sich’s mir erschließt!
Aber Vertrauen lebt nun mal vom Eindruck der redlichen Öffnung:
wer glaubhaft sich offenbart, dem wird entsprechend vertraut.

Mancher versteht nicht mehr, warum für die Banken Milliarden
stehn unverzüglich bereit, aber sie wie eh und je
Einschlagen den alten Weg der risikoreichen Geschäfte,
wetten auf Kurse und Zins, Leerverkäuf wie zuvor!
Regeln, so hieß es vordem, riskante Geschäfte der Banken!
Steuern auf’s Bankgeschäft? Keiner spricht mehr davon!
Krise derzeit verstärken die Schulden der südeuropäischen
Länder, die allzu lang schon haben von Schulden gelebt.
Etwas zur Richtlinie:  Außen- und ein Entwicklungsminister
diskreditieren ihr Amt, Last für die Koalition.
Lebt der eine sein Ego, missachtend die Diplomatie, aus,
führt der andre sein Amt weltweit als Wirtschaftslobbyist.

Soziale Schieflage der Familien

Fatal, aber durchaus symptomatisch in einer Gesellschaft, in der Kinderlärm laut richterlicher Entscheidung als störend und Kindergärten daher in einer Wohngegend für unzumutbar erklärt werden, mutet die augenblickliche Situation von Familien mit Kindern an, die bereits vor 10 Jahren durch einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts grundlegend geändert werden sollte. So gut wie nichts ist in der Zwischenzeit politisch geschehen. Weder wurde das Familieneinkommen der Anzahl der Kinder angepasst, noch wurden Kindererziehungszeiten entsprechend der höchstrichterlichen Forderung auf die Rente angerechnet.
Alle wissen, dass die Renten auf einem Generationenvertrag basieren, und dass dieser Generationenvertrag kollabiert, wenn immer weniger Erwerbstätige immer mehr Rentner zu “schultern” haben. Immer noch muss allerdings die Entscheidung für Kinder als ein Armutsrisiko gelten: die Entscheidung eines Elternteils, nur Teilzeitarbeit zu leisten, um der Verantwortung gegenüber den Kindern Rechnung zu tragen, führt zu einem verminderten Rentenanspruch; wenn weder eine Teilzeitarbeit noch eine bezahlbare Betreuungsmöglichkeit für die Kinder verfügbar ist, droht der Absturz in die Armut. Kinder, die in Armut aufwachsen, können auch nach den aktuellen Betimmungen kaum ihren Begabungen gemäß gefördert werden. Das mindert ihre Aussichten, in gut bezahlte Berufe zu kommen, um entsprechend den Generationenvertrag weiter stützen zu können. Schlecht ausgebildete Kinder sind im Arbeitsprozess nicht zu integrieren; sie werden in das Heer der Arbeitslosen eingegliedert. Der soziale Unfrieden ist vorprogrammiert.
Mütter und Väter von Kindern haben nur in Ausnahmefällen die Möglichkeit, in irgendeiner Weise vorzusorgen, sich zu erholen, Eigentum zu erwerben; wer wundert sich, dass immer weniger Kinder geboren werden. Innerhalb von 10 Jahren hat sich die Geburtenrate halbiert. Während vor 10 Jahren noch jedes 75. Kind in Armut lebte (heute spricht man von prekären Verhältnissen), trifft die Armut heute schon jedes 5. Kind.
Inzwischen werden Familien mit Kindern, wenn die Eltern pflegebedürftig werden, noch einmal zur Kasse gebeten: wenn von den Renten der Eltern deren Unterbringung in einem Pflegeheim – auch mit dem geltenden Pflegesatz – nicht bezahlt werden kann, werden die erwerbstätigen Kinder zur Finanzierung herangezogen.
Längst hat es den Anschein, als sei die Familie, die sich Kinder leistet und sich für sie verantwortlich fühlt, ihnen auch eine ihrer Begabung gemäße Ausbildung gewährleisten kann, in der Minderzahl – dabei gibt es keinen Zweifel, dass ein Geschwisterkind gegenüber dem Einzelkind hinsichtlich seiner emotionalen und sozialen Entwicklung einen natürlichen Vorteil genießt.
Im allgemeinen wird angenommen, dass ohnehin die Kinder für die Betreuung und Pflege der Eltern im Alter verantwortlich sind; wenn dies zur Folge hat, dass sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können, gibt es keinen Rechtstitel, der ihnen entgangene Einkünfte erstattet oder im Wege der Erhöhung ihrer Rente ihren Verzicht ausgleicht. Dabei leisten solche pflegenden Kinder unbestreitbar einen hohen Beitrag zur Kostenminimierung im Gesundheitswesen.
Es ist also klug, auf Kinder zu verzichten. Die Gesellschaft wird dadurch allerdings sicherlich nicht menschlicher.

Avaazteam

Aktionen anregt globalweit,
Verdammt alle Verbrechen,
Ans Licht zieht ihr Rechtlosigkeit!
All Unrecht anzusprechen,
Zeigt ihr das Unrecht, stoßt Bescheid!
Traut euch, Schweigen zu brechen!
Ein Hoch! Aktionsideen
Anbahnen Weltverstehen:
Mahner im Weltgeschehen!

Pakistan-Entschuldung

Lieber Herr Niebel,
in Ihrer Eigenschaft als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung spreche ich Sie auf eine zugegebenermaßen unkonventionelle Möglichkeit an, Pakistan in den gegenwärtig riesigen Problemen zu helfen: Es wäre ganz toll, wenn Sie selbst als zuständiger Minister für die Bundesrepublik Deutschland und europaweit nachdrücklich dafür plädierten, dass Pakistan entschuldet wird, um dadurch Ressourcen freizumachen, um die innenpolitische Lage in diesem fragilen Staat zu stabilisieren und das Elend der Bevölkerung zu lindern.
Wenn Sie das Gewicht Ihres Amtes, ihrer Person und Ihrer Partei dabei in die Wagschale werfen, dürfte Ihre Bemühung nicht ganz aussichtslos sein; immerhin wäre es ein Versuch, die Ernsthaftigkeit der internationalen Hilfsbereitschaft zu testen und zugleich die Autorität Ihres Amtes im Kabinett und Ihren Einfluss auf die internationale Finanzwelt, die ja vermutlich als Gläubiger den entscheidenden Beschluss zu fassen hat.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie dieses Anliegen unterstützen oder gar zu Ihrem eigenen machen könnten!
Einen raschen Erfolg dabei wünscht und freundlich grüßt
Eberhard Ockel

Mutterrecht gleich Vaterrecht?

Für Väterrecht wird öffentlich gestritten,
Doch Mutterrecht scheint individuell;
um Unterhalt muss Frau noch immer bitten,
zwar rechtlich garantiert, doch hängt der Quell
Der Unterhaltszahlung ab von dem Gelde,
das Mann als Arbeitnehmer wo verdient -
und die Sozialämter sollten in Bälde
den Mann belangen, der sich frech erkühnt,
den Unterhalt bei ihnen abzuladen -
darauf vertrauend, dass ihm nichts passiert,
wenn er verursacht öffentlichen Schaden
beim Steuerzahler, der davon nichts spürt.

Wenn Väter ihren Unterhalt nicht leisten
und Ämter der Kommune diese Pflicht
in Stellvertretung zahlen für die meisten
Zahlungsunwill´gen, die auch zahlen nicht,
wenn wird gelieh´nes Geld zurückgefordert,
und frech behaupten, dass sie nicht das Geld,
zur Zahlung haben, wird oft nicht geordert
gerichtlich Prüfung, ob sich´s so verhält.

Praktisch benachteilt ist indes die Mutter,
die immer nur erhält, was durch Hartz IV
ihr zugewiesen, um davon das Futter
und Kleidung zu bezahlen nach Gebühr.
Der Mann braucht sein Gehalt nicht offenlegen,
solang er brav an das Sozialamt zahlt;
und auch wenn nicht, steht immer sie im Regen -
ein Rechtstitel, mit dem der Staat nur prahlt.

Denn häufig sind die Ämter überlastet
und prüfen nicht die echten Einkünft´ nach,
so dass die Väter bleiben oft unangetastet
und Ansprüche der Mütter liegen brach!
Dass Mütter stets das Armutsrisiko
neben der Sorge für die Kinder tragen,
ist unerträglich, denn das wäre so,
als würd man nur nach Recht, doch nicht nach Praxis fragen!

Zwar ist Recht haben und bekommen nicht das Gleiche,
doch grad die Frauen trifft´s in dem Bereich:
es scheint, dass Mann ganz oft aus Zahlungspflicht sich schleiche,
wenn die Geburt nicht Rechtsfolg´ auslöst gleich:
Eine Kontroll, ob Vater zahlungswillig
oder steht in privater Insolvenz -
Beweispflicht lieg´ beim Vater, der auch billig
so lang mit Straf´ bedroht mit Vehemenz,
so lang er seine Einkünft nicht dem Amt erklärt
und so das Strafverfolgungsrisiko abwehrt.
So wäre gleich verteilt Verantwortung
und mehr verwirklicht Gleichberechtigung!