Pakistan-Entschuldung

Lieber Herr Niebel,
in Ihrer Eigenschaft als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung spreche ich Sie auf eine zugegebenermaßen unkonventionelle Möglichkeit an, Pakistan in den gegenwärtig riesigen Problemen zu helfen: Es wäre ganz toll, wenn Sie selbst als zuständiger Minister für die Bundesrepublik Deutschland und europaweit nachdrücklich dafür plädierten, dass Pakistan entschuldet wird, um dadurch Ressourcen freizumachen, um die innenpolitische Lage in diesem fragilen Staat zu stabilisieren und das Elend der Bevölkerung zu lindern.
Wenn Sie das Gewicht Ihres Amtes, ihrer Person und Ihrer Partei dabei in die Wagschale werfen, dürfte Ihre Bemühung nicht ganz aussichtslos sein; immerhin wäre es ein Versuch, die Ernsthaftigkeit der internationalen Hilfsbereitschaft zu testen und zugleich die Autorität Ihres Amtes im Kabinett und Ihren Einfluss auf die internationale Finanzwelt, die ja vermutlich als Gläubiger den entscheidenden Beschluss zu fassen hat.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie dieses Anliegen unterstützen oder gar zu Ihrem eigenen machen könnten!
Einen raschen Erfolg dabei wünscht und freundlich grüßt
Eberhard Ockel