Schilda lässt grüßen: Das Abordnungs-Karussell

Wahrlich, die Bildung in Niedersachsen wird schlecht nur gemanagt:
Lehrer - Gymnasium bis Grund-Schule - sharen den Job.
Ob für das Fach, für die Klassenstufe auch ausgebildet,
Kultusminister ignoriert's; auch nicht beendet Wahnsinn.
Schneller lässt sich ein eklatanter Kontrast und zwar zwischen
Ausbildungsende, Bedarf - Fehlplanung also massiv -
nicht betonen vor Öffentlichkeit sowie Eltern und Schülern.
Ad absurdum geführt - Bäumchen wechsel dich-Spiel -
Nah liegt Sarkasmus hier, wenn Vernunft so gröblich missachtet;
Kultusminister sogar vorher versprach das Spiel-End! 


 

Ein Dauerproblem! Ein elegischer Zwischenruf

Lebenslang mit dem männlichen Vorurteil ärgerlich kämpfend:
Frauendienst ist nichts wert, gilt ja politisch auch nichts.
Trotzdem merkürdig scheint mir, dass Hausmänner gibt es so wenig;
nach der Hochzeit verschiebt regelhaft sich das Profil:
Beide haben doch sicher vor, nach dem Fest redlich zu teilen
Einer des anderen Last tragend - ja bis zum Tod! -
Bloß dass im Alltag sich immer mehr zeigt, für Haushaltsarbeiten
zeigt der Herr keine Lust, Vortritt der Dame gern lässt.
Sie auch meist fühlt verantwortlich sich, bemüht sich nach Kräften,
Unausgesprochener Pflicht nachzukommen alsbald.
Und geniert sich sogar vor Besuch, der etwa vorbeikommt,
wenn in der Wohnung etwa irgendwo Unordnung sei.
Ja, sogar wenn der Ehemann lässig gekleidet herumläuft,
sie womöglich fühlt Schuld, auch wenn es sein Problem nur.

Ist es nicht krank, wenn Nachbarinnen an Austausch der eignen
Kinder denken, denn Geld kriegt, wem die Kinder sind fremd.
Haushaltsarbeit und Kindererziehung sind brotlose Künste -
durch Jahrhunderte hat dieses Klischee sich bewahrt.

Bis heute lenkt diese Einstellung wirkmächtig Nachteil der Frauen,
statt das gesellschaftlich Ziel: Gleichstellung ehrlich zu wolln.
Auch die Mütterrente zu Lasten der Rentenversorgung
Ist ein Mogeleffekt, wo bleibt Solidarität?
Statt diese Schieflage weiter zu dulden, sollte entschlossen
Steuerlich ausgleichend und zusätzlich jeder bezahln.
Jeder vom Einkommen oder Vermögen oder Gewinn, dass
wer steuerpflichtig, der muss abgeben ein Prozent!

Nachbemerkung: Wann werd ich erleben, dass dieses Problem mal
nimmt sich vor 'ne Partei? - jedem vors Schienbein sie tritt.
Aber vielleicht das Bewusstsein sie schürt, dass verantwortlich alle
Fürs Miteinander wir sind, nicht bloß für sich nur allein!
Kinder bekommen können nun mal exklusiv nur die Frauen;
vielleicht schauen wir dabei auch auf die Kinder weltweit!


 

Frauen-Emanzipation

Ich bin ein unverbesserlicher Feminist,
und weil mancher Macho um mich ist,
so halte ich's für meine Pflicht,
heut zu verfassen dies Gedicht.
Zwar ist der 8. März vorbei -
auch als der Frauentag bekannt -
doch manche Frau denkt nur mal frei,
ihr Körper ist an ihn gebannt.
Vergleichbar mit dem Lustobjekt,
das sonst im Puff gemeinhin steckt.
Schlimm, schlimmer noch, wird sie beschnitten:
beim Kind die Klitoris entfernt
aus wahnwitzigen Stammessitten,
damit sie ja nie Lust erlernt!
Und weitverbreitet Traditionen
bestimmen, wer wen ehelicht;
hier kann doch nur die Liebe lohnen,
wenn einmal Herz zum Herzen spricht.
Nur autonome Menschen halten
die Partnerschaft durch bis zum Tod;
die Liebe kann sich so entfalten,
vielleicht gesegnet auch von Gott?
Er hat uns Menschen frei geschaffen,
nicht Frau, nicht Mann sind untertan;
der Stärkste regiert bei den Affen!
Gott-Ebenbild, von Geburt an,
und sich der Würde rühmen kann
allein der Mensch, so Frau,so Mann:
das gilt, egal wie's regelt mancher Clan.

(inspiriert durch: https://www.youtube.com/watch?v=Xt5K5S6lpoc)


 

Wehrpflicht: Reform zum Besseren!

Was uns Karl Theodor eingebrockt -       
Eigentlich richtiger verbockt -                    
Hat Ursula mit Recht geschockt.            
Rüstung hat sie erst angelockt;              
Prüfung der Bundeswehr ergibt:           
Freiwill'ge/r Abenteuer liebt.                    
Leicht findet nicht man kompetente,       
Indes auch kaum Intelligente -             
Chance bietet eine Rückkehr nur:          
Heilmittel wär's für Gender pur,            
Tatkraft, Verantwortungskultur!           

Reform grad 2017 passt:
Ein Schub wär's für Mächen und Jungen!
Aktionsangebot - eine leichte Last,
Krise nach Abschluss bezwungen:
Tatkräftig streben nach einem Ziel; 
Immer bedeutet's Verantwortung viel.
Vor allem der Bürger in Uniform
Im Dienste des Landes ist wichtig enorm.
Er oder sie hat wieder die Wahl:
Reiz beim Bund/Verweigern erstmal; 
Teilnimmt jedenfalls keine kleine Zahl!

Endlich hätten die sozialen Einrichtungen Personen,
jugendlichen Alters, egal, ob Jungen ob Mädchen.
Denen wäre die Frage erleichtert: was kommt nach dem Abschluss?
Jeder müsste entscheiden sich wieder, ob Dienst oder Zivi,
und die Bewerberzahl für Spezialaufgaben wär größer.
Aussieben könnte man besser die braunen Gesellen, die jetzt drohn
mit ihrem Selbstlob, der Fremdenverachtung dem Bund sehr zu schaden.
Nie hätte jemals man Sorgen mit qualifizierendem Nachwuchs;
reichlich wär "Nachschub" vorhanden, Gewährleistung Nato perfekt gar.


 

Mein Rundumschlag

(lässt sich auch auf Moritaten-/Bänkelsang-Melodie singen; auch: Eine Seefahrt, die ist lustig...) 

Seitdem Trump, der braune Hammel, ist gewählt zum Präsident
Steigt nun in der Welt der Bammel, dass die Kriegsgefahr nun brennt

Denn nur Scharfmacher besetzen - Ja-Sager - das Weiße Haus;
sie verbreiten nun Entsetzen, und Trump-Twitter wird zum Graus.

Makulatur sind Verträge, Wahrheit ist nur, was ihm passt;
und wenn es an ihm nur läge, würden Nein-Sager geschasst.

Er bestimmt, wer gut, wer böse, Länder, Menschen, alle gleich;
Vorgänger-Beschlüsse: Käse! Er bestimmt, denn er ist reich!

Jerusalem sei jetzt die Hauptstadt Israels, hat er verfügt;
Waffen liefern, Handel treiben darf, wer ihm zu Füßen liegt.

Wer mit Iran macht Geschäfte, wird mit Sanktionen bedroht;
hoffen wir, dass es gibt Kräfte, die verhindern sein Gebot.

Saudi Arabien Israel, sie springen ihm entschlossen bei,
ob Russland und China so schnell Ziele opfern für die Drei?

Näher kommen sich Korea, Nord und Süd im Kriegszustand,
ob es dient zu beider Frommen, darauf ist die Welt gespannt.

Trump und Kim Jong Un, die beiden, planen Gedankenaustausch,
doch nun scheint es, sehr bescheiden, nur ein kurzer Whisky-Rausch.

Syrien sehnt sich nach Frieden - sieben Jahre, stark zerstört -
wenige sind nur geblieben, Tausende, tot, man entbehrt;
Flüchtlinge man sperrt in Lager, weil man nicht mehr weiß, wohin
aggressiv werd'n's oder mager, denn im Warten liegt kein Sinn!

Hoffnung, so heißt die Devise in des Wechselbads Gefühl:
Möge die Korea-Krise enden - Frieden sei das Ziel!